Wir haben unsere Hündin Nora, vor ca. 1,5 Jahren aus dem Tierschutz zu uns geholt, da war sie knapp 7 Monate alt. Sie war ziemlich verunsichert und ängstlich, bei allem neuen aber auch wild und verspielt, wenn sie sich sicher fühlte. Wir wollte alles richtig machen und haben uns gleich bei einer Hundeschule angemeldet, schon in ihrer ersten Woche bei uns, hatten wir die ersten Stunden. Der Hundetrainerin war es sehr wichtig, dass wir viele verschiedene Leckerlies dabei haben, für die Belohnung. Es lief so lala, aber natürlich machten wir weiter. Auch wurde uns erklärt, dass Hunde viel sozialen Kontakt mit anderen Hunden brauchen und wir deshalb Spielgefährten finden sollen, damit sich die Hunde austoben können. Auch dies haben wir natürlich gemacht… wir haben uns mit 2-3 Hunden und ihren Besitzen, 2-4 in der Woche getroffen und die Hunde zusammen toben lassen. Zuerst ging auch alles gut, bis die Auseinandersetzungen unter den Hunden zunahm. Beim Gassigehen hatten wir keine größeren Probleme, ja sie war nicht perfekt, hat auch dann wann gezogen, aber es hielt sich im Rahmen. Hundebegegnungen waren fast immer freundlich, zumindest von unserer… auf die Art, der ist mein Freund. Leider hat sich das drastisch geändert, letztes Jahr. Wir sind umgezogen und Nora war wieder sehr verunsichert. Treppen steigen im neuen Haus oder durch eine Unterführung gehen, keine Chance. Wir waren etwas überrascht, denn im alten Haus musste sie auch Treppen steigen, oder durch eine Unterführung gehen. Es war so schlimm, dass wir uns gedacht haben, wir brauchen hier professionelle Hilfe und haben einen Hundetrainer zu uns nach Hause kommen lassen. Der meinte zu uns, sie auf keinen Fall zwingen, sondern so lange animieren und ihr die Entscheidung lassen, wann sie sich traut. Treppe hat fast 6 Wochen gedauert, die Unterführung knapp 7 Wochen. Aus heutiger Sicht, ein sehr großer Fehler den wir gemacht haben, wir haben ihre Unsicherheit noch verstärkt. Es kam leider noch schlimmer, innerhalb der ersten 3 Wochen nach Umzug, hatten wir gleich mehrere Hundeangriffe, der letzte war der schlimmste und da hat sich Nora komplett verändert, was andere Hunde anging. Was vorher freudig begrüßt wurde, war jetzt sofort auf Angriff…zum Teil ziemlich aggressiv von unser Hündin. So das jeder Gassigang zum Spießroutenlauf für uns wurde. Wir waren schon ziemlich verzweifelt. Auf die Hundeschule Satke, sind wir über Hundebesitzer, die wir bei Gassigehen getroffen haben, gekommen. Diese haben uns die Hundeschule sehr empfohlen und wir haben dann im Internet recherchiert und es hat uns gefallen was wir da gelesen haben, so das wir einen Beratungstermin ausgemacht haben. Schon bei diesen ersten Termin mit Markus, waren wir sehr beindruckt, was er mit unseren Hund gemacht hat, ja er hat die Leine genommen und sein Fokus lag auf dem Hund, während er sich mit uns unterhalten hat. Wir wussten gar nicht, dass unsere Nora das überhaupt kann. In diesem Beratungsgespräch sind wir zum Entschluss gek