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Bettina

Nachdem unser Dackel nach zwei Bandenscheiben OPs gelernt hat beim Gassi gehen uns auszuführen oder sich manchmal sogar heim tragen zu lassen und ähnliches, haben wir beschlossen: Wir müssen etwas ändern. Also auf in die Hundeschule. Von Anfang an kam für uns eigentlich nur „der Satke“ in Frage, den wir aus Jugendjahren unseres „Kleinen“ kannten. Er war im Alter von ein bis drei Jahren da nämlich öfters im Hundehotel und da bekommt man schon mit, ob mit Hunden so umgegangen wird, wie man sich das für den eigenen Hund so wünscht. Außerdem ist ein Dackel ein doch charakterstarkes Tier und das als schon älterer Hund – da muss ein Profi ran, so unsere Idee. Jetzt habe ich fünf Trainingsstunden hinter mir und bin begeistert wieviel wir beide schon gelernt haben. Wir wurden von der ersten Stunde an Schritt für Schritt gut geführt. Stets nahmen Markus, Tobi oder Niki Rücksicht auf die operierten Bandscheiben, so dass meine Angst, den Hund beim Training zu verletzen, schnell weg war. Ich habe mittlerweile gelernt auf das Dackelchen zu achten, ihn konsequenter zu führen, als ich das je getan habe und v.a. ihn zu loben, wenn es gut läuft. Wie oft schimpft und mahnt man seinen Hund, aber wie im echten Leben, das Lob kommt schnell zu kurz. Und richtiges Verhalten ist ja nicht etwas, was selbstverständlich ist – sondern das ist toll – und das soll der Hund auch hören. Und er hört es bei den „Satkes“. Gut finde ich auch den Ansatz so den Hund möglichst über Stimme, Lob und Leine zu erziehen und nicht nur mit Leckerlis für alles vollzustopfen. Denn eigentlich will ich doch gar nicht in jedem Kleidungsstück etwas Käse, Würstchen oder Hundefutter mit mir rumtragen. Naja und dann gibt es nach fünf Stunden freilich immer noch eine Menge Dinge, an denen wir arbeiten müssen – ich bin gespannt, was alles noch kommt und wie es weitergeht. Aber eines kann ich sagen: Für mich ist die Stunde Hundetraining immer eine wunderbare Auszeit vom Alltag, in der ich ganz bei meinem Hund sein kann. Und für meinen Liebling – glaub ich auch – jedenfalls schläft er danach immer ganz entspannt auf der Heimfahrt.