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v.P.

Normalerweise schreibe ich keine Bewertungen, ich mache es wie die meisten, ich lese sie nur. Aber besondere Menschen verdienen eben mehr Mühe. Es ist ein längerer Text aber wer genau wissen will, wie es in der Hundeschule Satke zugeht, sollte die Zeit investieren: Meine Deutsche Dogge Blacky war 8 Monate alt, als wir eine Einladung zum Segeln erhielten. Eine Hundepension musste her und zwar eine gute. Die meisten Pensionen nehmen nämlich keine Dogge. Schon gar keinen unkastrierten Rüden. Nicci Satke wollte wissen, nur abgeben oder anschauen mit Einführungsstunde? Hmm. Will ja schon wissen wer mit meinem Hund so umgeht und wie. Telefonisch erfuhr ich, Termine mit dem Chef sind schwierig zu bekommen, ob der Sohn auch recht wäre? Ja egal, wir sind ja kein schwieriger Fall, wollen ja nur mal gucken. Bis zum Termin entwickelte sich aus einem netten tapsigen Welpen ein 45 Kilo Teil, ich kam an keinem Hund mehr wirklich vorbei. Naja, Termin steht ja schon, da könnte man die Probleme ja gleich mal anbringen. Nervös stieg ich aus dem Auto. Lasse Blacky lieber mal im Auto. Auf dem Platz der Chef persönlich. “Kannst schon mal ausladen, ich komme gleich!” Hmm. Wenn sein muss. Aber ohne den Hund gehts ja schlecht. Ich warte also bis die Dame auf dem Platz ihre beiden Schäferhunde ins Auto lädt. Sie nimmt nur einen mit!!! Der andere läuft fröhlich ohne Leine ohne Halsband auf uns zu. Ja Prima. Ich hasse Schäferhunde. Es gab da so einige Zusammenfälle mit meiner vorigen Doggenhündin. Ich erfuhr also, das ist die Schäferhündin vom Chef, die prüft gleich mal alle Neuen. Ich dachte noch, der soll Hundetrainer sein!?! Was für ein Arsch, der sieht mich hier das erste und letzte Mal. “Wer mit einem solchen Hund schon mit 8 Monaten kommt und nicht erst mit 2,5 Jahren wenn schon alles zu spät ist, den schaue ich mir selber an”, erklärt mir der Chef. Ja danke! Hatte schon eine Dogge, die wurde 12 Jahre alt und ich weiß genau, wann und wo keine Hunde spazieren gehen. Hier sei gesagt, nachts um 12 Uhr sind die wiederlichsten Viecher draußen, da sollte man auch nicht spazieren gehen. Ich muß es wissen, wir waren um die Uhrzeit draußen. Ja ich weiß wo so was enden kann, aber in dieser Hundeschule wird das wohl eher nix werden. Ich erkläre so unsere Problemchen, Markus erklärt mir seine Methode Ruhe, Respekt, Vertrauen, Zuneigung, keine Kekse. Das wäre gut, Doggen sabbern und mit Keksen braucht man nachher einen Wischmob und eine Dusche. Ich soll mal zeigen was wir schon können. Blacky schleift mich über den Platz, Nase nur am Boden obwohl er im Prinzip schon recht gut Fuß läuft. Daheim, ohne Ablenkung. Der Chef lacht sich halb tot. Ich hatte im Laufe von 5 Jahren bei meiner alten Dogge mit 4 “Problemhundetrainern” Kontakt, keiner konnte helfen, keiner hat meinen Hund je angefasst. Na warte! Ich halte ihm die Leine hin. “Labern kann ich selber!” Markus nimmt die Leine, pfeift ein wenig vor sich hin und dreissig Sekunden später steht Blacky wie eine eins neben ihm, setzt sic