Ich schreibe normalerweise nie Bewertungen, aber diese ist von Herzen geschrieben und richtet sich an Markus und Tobias Satke als auch dem gesamten Team. Zu unserem Hintergrund: wir haben 2 Boston Terrier Hunde (Pablo, 7 Jahre, Carlos 3 Jahre). Während der Pandemie in 2020, waren leider viele Hundeschulen nicht durchgängig geöffnet oder geschlossen und wir haben den Fehler gemacht, zu denken, dass wenn Carlos mit Pablo zurechtkommt, ist er auch sozialisiert. Alle Hundeschulen, die wir bisher besucht haben, waren auf positive Verstärkung in Verbindung mit ganz vielen Leckerlies ausgerichtet. Während das bei unserem ersten Hund funktioniert hat, hat es bei Carlos leider so gar nicht sobald er in die Pubertät kam. Mit ca. 1,5 Jahren fing es dann an, dass er auf andere fremde Hunde negativ reagiert hat (von anbellen bis zum völligen ausgerasten). Selbst vor der Haustür ging es schon los mit der Aufregung, er war völlig außer sich, heftiges hecheln, extrem an der Leine ziehen und komplettes ignorieren von uns. Dieses Verhalten führte zu dem wohl größten Fehler, den wir machten, die Vermeidungstaktik, lieber ganz früh oder spät Gassi gehen, andere Hundebegegnungen aus dem Weg lieber gehen. Dass das falsch ist, wissen wir jetzt natürlich. Nachdem ich von der letzten Hundeschule weiterhin frustriert war, da keine Veränderung zu erkennen war (hier wurde mit Superleckerlies, Entspannungsmusik bis hin zur Empfehlung einer Kastration gearbeitet, aber nie an der Ursache wirklich), wollte ich noch nicht aufgeben und hatte schon öfter die Hundeschule Satke gefunden, auf der Suche nach einer Schule, die spezialisiert ist auf „Problemhunde und verhaltensauffällige Hunde“. Leider habe ich immer den Fehler gemacht, es aufgrund der Entfernung nicht zu machen, zudem bin ich derzeit hochschwanger und dachte ggf., dass ich es nicht durchziehen könnte. Im letzten Trimester hat es mich doch gepackt und buchte eine Beratungsstunde bei Markus, der durch seine langjährige Erfahrung gleich erkannt hat, was Carlos fehlte, nämlich eine fehlende Führung und klare Strukturen, mangelnde Sozialisierung mit anderen Hunden. Das großartige hier, man wird mit unterschiedlichen Hundegruppen zugordnet, somit lernt Carlos auch immer andere Rassen in unterschiedlichen Größen kennen. Es wird auch sehr auf Carlos geachtet, gerade am Anfang war er immer wieder mal etwas aufgeregter bzw. ängstlich, das Erkennen Markus und Tobias sehr gut und wissen, wann Carlos ggf. auch eine kleine Auszeit braucht und achten auch darauf, wenn bestimmte Hunde ihn ggf. mehr aufregen als andere. Aller Anfang ist natürlich schwer und man muss geduldig sein, es sind die kleinen Fortschritte, über die man sich sehr schnell freuen wird. Aber am Ende liegt es natürlich an einem selbst es auch konsequent zu Hause fortzuführen und zu üben, üben, üben. Man sollte auch wie empfohlen jede Woche mindestens 2x Unterrichtsstunden nehmen. Wir gehen jetzt seit 2,5 Monaten und für mich ist es die beste investierte Zeit, da wir