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Ulrike

Ich bin jetzt im 3. Block bei Markus, Tobi, Nici und Jessi und sehr zufrieden mit der Entscheidung für die Hundeschule Satke. Angefragt habe ich, als sicher war, dass ich im Ausland leben werde. Wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht und ein neuer aufpoppt… In dem Moment wird Aufgeschobenes hervorgeholt und bekommt eine Dringlichkeit. Für meine Hündin bedeutet das, endlich eine Hundeschule besuchen. Nicht mehr an der Leine ziehen, nicht mehr bellen, wenn jemand an der Tür ist, nicht vom Boden essen und endlich wieder auf den Rückruf hören. Von lieben Freunden hatte ich eine Geschichte gehört, die ich nicht glauben konnte. Sie waren bei einem Trainer, der ihrem Hund in einer einzigen Sitzung beigebracht hat, nichts mehr vom Boden zu essen. Da bin ich hellhörig geworden. Ich buche eine Stunde bei Markus. Markus ist aus Überzeugung Hundetrainer. Das merkt man gleich. Er geht jeden Tag seiner Leidenschaft nach. So etwas ist beeindruckend, da kommt man nicht dran vorbei. Mir war klar, dass ich unbedingt ein Training bei ihm ausprobieren will, doch eine kleine Unsicherheit hatte sich bei mir festgesetzt, nämlich die: wird sich mit dem Training die Beziehung zwischen meiner Hündin und mir verändern? Verliere ich die Nähe und Vertrautheit durch die hierarchische Unterordnung? Die ersten Stunden hatte ich bei Tobi. Er ist sehr warmherzig, geduldig und klar in der Kommunikation. Außerdem fühlt man sich einfach wohl und aufgehoben in der Stunde. Das gilt ganz genauso für die Stunden bei Nici und Markus. Zuerst hatte ich etwas Angst, dass mein Hund und vor allem ich versage, mich blamiere, all das. Aber das Gegenteil war der Fall. Die Sache, die als Baustelle aufpoppte, als unliebsame, noch zu erledigende Task, entwickelte sich zu einer intensiven, gemeinsamen Herausforderung. Das Training und der Weg hin und zurück sind für uns beide „quality time“. Eine wertvolle, gemeinsame Zeit, in der es nur um meine Hündin und mich geht. Keine Ablenkung. Und noch schöner: gemeinsam mit anderen Menschen, die genau das gleiche wollen wie ich – eine bessere Beziehung zu ihrem Hund. Innerhalb des ersten Blocks hat meine Hündin bereits gelernt, wie sie ohne zu ziehen im „Fuß“ läuft. Im zweiten Block hat sie das komplett neu zu erlernende Kommando „zu mir“ verinnerlicht ohne Hilfsimpulse von mir. Die Fortschritte sind enorm. Und was mich am Allermeisten freut und überrascht hat, dass es im Training mit Markus, Tobi und Nici vor allem um eines geht: den Kontakt zum Tier. Im Fokus des Hundes zu sein. Und das läuft vor allem über den Blick. Seitdem wir im Training sind, sehen wir uns wieder viel häufiger an. Wir gehen nicht mehr nebeneinanderher und jede ihrer Sache nach. Im schlimmsten Fall war das auch mal: meine Hündin zieht auf ihre Spielwiese und ich mach noch schnell einen Call. Heute interagieren wir miteinander, sind beieinander und schauen, was die jeweils andere macht. Und ja, die Beziehung zu meiner Hündin hat sich verändert. Wir sind uns noch näher als zuvor. Ich geh